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Franziskanerkloster

Das Franziskanerkloster zu Freystadt durchlebte von der Grundsteinlegung bis heute ein stetiges Auf und Ab. 1453 wurde es auf dem Möninger Berg durch Pfalzgraf Otto errichtet und 100 Jahre später, in Zeiten der Reformation, schon wieder aufgelöst. Von 1681 bis 1802 gelang es den Franziskanern, das Klosterleben an einem neuen Standort vor dem nördlichen Tor der Stadt wieder aufleben zu lassen. Doch dann kam die Säkularisation, und die Pforten schlossen sich abermals. Der Abbruch der Kirche konnte gerade noch verhindert werden. Das war zum Glück nicht das Ende. 1835 kehrten die Ordensbrüder nach Freystadt zurück – dieses Mal, um zu bleiben. 1999 übernahmen schließlich polnische Franziskaner das Kloster.

Das Wirken der Franziskaner

Über dreihundert Jahre lang beeinflussten die Franziskaner mit ihrem Wirken das Schicksal der Stadt. Sie übernahmen die Seelsorge der Pilger und Bürger aus Stadt und Umland. Zudem war das Kloster eine wichtige wirtschaftliche Kraft. Durch die Vertreibung der Franziskaner nach der Säkularisation, ging das Kloster in Privathand über. Das Fehlen der Ordensbrüder machte sich schnell bemerkbar: Tausende Wallfahrer blieben aus, die Wallfahrtskirche Maria Hilf verfiel. Viele Bierwirtschaften, Händler und Handwerker mussten um ihre Existenz bangen.

Nachdem das Kloster 1833 in den Besitz der Stadt übergegangen war, bat die Stadtverwaltung die Ordensleitung der Franziskaner in München um Unterstützung. Um den zukünftigen Unterhalt des Klosters in Freystadt zu sichern, verpflichteten sich Gemeinden aus dem ganzen Umkreis zu Naturalabgaben. Nach dem Einzug der Franziskaner 1835 fanden regelmäßige Wallfahrten zur Maria-Hilf-Kirche statt und Freystadt blühte wieder auf.

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